Geschichte

Erste Anzeichen von Bewohnern in der Gegend um Svistov datieren aus der Zeit 3000-2600 Jahre vor Christus. Im Jahre 45 vor Christi gruendeten die Roemer am Ufer der Donau die Stadt Nove in der Naehe des heutigen Svistov. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen strategischem Zentrum an der Grenze des roemischen Reiches. Schnell entwickelte sich Nove zu einem wichtigen wirtschaftlichen, administrativen und kulturellem Zentrum.

Es gibt immer noch reichlich sichtbare Ueberreste aus der Antike z.B. die Konstruktion der befestigten Mauern, das Strassennetz und die Grenzlinie der Stadt. Man fand zudem Uberreste mehrere Gebaeude mit einer fuer die damaligen Zeit typischer Architektur, sowie mehrere Zugangstore zu Nove so wie eine fruehe christliche Basilika.

Bei Ausgrabungsarbeiten in der Naehe von Svistov wurde eine grosse Anzahl von Gegenstaenden des taeglichen Lebens, der Kultur und der Religion der einheimischen Bevoelkerung gefunden; z.B. Bronzestatuen roemischer und einheimischer Goetter, sehr viele Backsteine und Ziegel mit dem Sieglering der Ersten Legion, sowie Muenzen aus der damaligen Zeit.

Fuer den Ursprung des Namens Svistov gibt es verschiedene Theorien. Eine Moeglichkeit an die viele Glauben ist, dass Svistov den Namen einer griechischen Basis traegt: Sebas-Tokastron, Sbestokarston. Eine andere Theorie sucht den Ursprung in der slawischen Sprache - Svistov ist aehnlich mit Velika und Mala Svistovka in Tschechien

In der Zeit der tuerkischen Herrschaft ueber Bulgarien, war Svistov das persoenliche Eigentum der Sultanin, mit einer unabhaengigen Administration- und Finanzregierung. Die hatte guenstige Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Bedingungen Ende des 18 Jahrhunderts auf die Stadt. Der unternehmerische Geist der Stadtbevoelkerung festigte den Ruf der Stadt als Kultur- und Handelszentrum. Im Laufe des 18. Und 19. Jahrhunderts wurden grosse Mengen von Waren in die Stadt umgeschlagen. z.B. Korn, Pelze, Pflanzenoele, honig, Kupferwaren, Wachs, Rosenbutter, wolle, Baumwolle, Seide, Seidenraupensamen und Fabrikwaren. Diese Waren wurden mit Schiffen weiter nach Braila, Galaz Odrin und Zentraleuropa exportriert. In der Zeit von 1850 bis1860 lagen zum Teil ueber 150 Handelschiffen im Hafen von Svistov. Ein Teil dieser Handelschiffe gehoerte svistover Haendlern. Der Haendler Nikola Stantschov wurde Hauptaktionaer der "Donau Wapor Gesellschaft. Die Gesellschaft erwarb das Schiff "Natschalo" sowie drei Schleppkaehne in Oesterreich-Ungarn. Dies war der Anfang fuer den guten Ruf der Stadt Svistov als weltoffene Stadt. Es entwickelten siche viele Handwerksbetriebe in den Bereichen Seidenraupenzucht, Weinbau und Viehzucht. Ueber 45 Firmen handelten mit Handelspartner in Welles, Ohrid, Melnik, Razlog und Bansko. Im Jahre 1869 vernichtete ein Brand den Hafen und alle angrenzenden Handelsgebaeude von Svistov fast voellig. Beim spaeteren Neuaufbau des Hafens wurden 260 zusaetzliche Gewerbebetriebe gebaut.

Bilder von Svishtov

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